Motorsägen-Skulpturenpaar

Das Frühjahr lädt mich ein, draußen zu arbeiten. Diese Einladung nehme ich gerne an, das Wetter ist fantastisch, die Lust am Sägen groß.  Ich habe mir abgelagertes Lärchenholz gekauft und mit Hilfe der Motorsäge will ich zwei Skulpturen anfertigen.

Bevor ich zum Sägen anfange, mache ich mir Skizzen, entstehen soll ein Pärchen, eine schüchterne Frau und ein Mann, mit einem Herz in den Händen.

 

Nach einigen Arbeitsstunden sind die beiden Holzskupturen fertig. Die fertig gesägten Exponate werden abgeflammt und anschließend gekalkt. Zufrieden, glücklich und mit einem Muskelkater in den Schultern beschließe ich den Tag.

Sehr wichtig: Unbedingt Schutzkleidung tragen, besser noch, erst einmal einen Kurs mit ausgebildete Bildhauer (in) machen.

 


Gans und Strauß-Ostereier

Am letzten Wochenende waren wir auf einem Osterei-Künstlermarkt und ich bin vollkommen begeistert, was das Ei für künstlerische Möglichkeiten birgt. Neben den Kunsthandwerk -Angebot gab es auch einen Stand mit einer vielfältigen Auswahl an verschiedenster Eier.

Mein Auge fiel auf ein Straußenei und fünf Gänseeier. Mit Perlacryl habe ich die Eier grundiert und anschließend mit Muster bemalt oder mit Decoupage/ ausgestanztes Papier beklebt. Mit einem wasserfesten Stift wurden Mantras und Symbole auf die Eier geschrieben.

 

Das Bearbeiten der Eier hat großen Spaß gemacht und hat mir die Vorfreude auf Ostern mit all unseren Kindern versüßt. Frohe Ostern!!!!!!

 


Ein Traum gestaltet auf Leinwand

Durch die Auseinandersetzung mit dem inneren Buddha hatte ich in den letzten Tagen einen Traum, den ich dann auf Leinwand gebracht habe. Das Bild möchte ich heute mit euch teilen.

Trauminhalt ist die Ahnung, dass ich mir und meinen inneren Kern ein Stück näher komme, indem ich Schleier durch wandere.

Zuerst habe ich eine Halbreliefmaske von mir aus Gips gemacht. Mit Spachtelmasse brachte ich sie auf eine Leinwand und gestaltete den „Schleier“ mit Acrylfarben.

Wichtig war mir dieser Schleier, dessen Beschaffenheit an einer Art Kokon erinnern soll, eine Metamorphose.

Auf meinem Lebensweg gibt es immer wieder Schleier in Form von inneren oder äußeren Blockaden, Einschränkungen, Grenzen, die mich hindern, mich selbst zu leben.

Hier einfach mein Lebensmotto:

Das Leben ist ein Abenteuer, nimm dir die Freiheit du selbst zu sein

 

 


Buddha-Keramiken

Die kalten Tagen sind wunderbar zum „In Sich Ankommen“ da.

Ich habe diese ruhige, winterliche Zeit unter anderen dazu genutzt, mich mit meinen Buddha intensiver auseinanderzusetzen.

Herausgekommen sind Werkstücke, die mich in Form von Alltagsgegenstände wie

Teller oder Schale an mich erinnern wollen.

Ich verwende die Keramiken seither jeden Tag und …….das Müsli schmeckt auf einmal noch besser, da es mich liebevoll zur Achtsamkeit einlädt.

Keramiken kann man sich selbst anfertigen oder man verwendet Rohkeramiken (erhältlich im Internet). Mit Unterglasurfarben in der gewünschten Farbe bemalen und entweder einen Buddha hinein malen oder wie ich einen Buddha in einen weichen Stempel hinein schnitzen und dann die Keramik bedrucken.

Als Wandschmuck habe ich eine Buddha-Maske bemalt, die mir im Moment des Vorbeigehen Ruhe und Achtsamkeit vermittelt.

 

 


Karibischer Schmuck

Dezember/Januar hatte ich das unglaubliche Glück 7 Wochen in der Karibik zu verbringen. Neben dem Praktizieren von Yoga habe ich die Zeit genutzt, um karibischen Schmuck herzustellen.

Tipp von mir: Egal, wo euere Reisen in diesem Jahr hingeht, sammelt dort die Samen (ungiftige;-))! ), einfach mit dem Dremel durchbohren und auffädeln (am Besten einen ummantelten) Stahldraht benutzen, Verschluss anbringen fertig!

Hier einige Exemplare:

 

Die Materialien bestelle ich gerne beim Irseer Kreis Versand, die haben eine wunderbare Auswahl und gleichzeitig unterstützt man die gemeinnützige Einrichtung.

 


Shri-Yantra auf Leinwand gemalt

Eine fantastische Zentrierungsarbeit stelle ich heute vor, allerdings braucht man ein paar Augenblicke Zeit.

Vorbereitung:Leinwand (40×40), Stift zum Vorzeichnen, Zirkel, Lineal, Pinsel und Acrylfarben

Das Shri-Yantra ist eines der ältesten, reinsten und stärksten Symbole und wird auf mehr als 12.000 Jahre geschätzt. Shri bedeutet heilig und es bewirkt den Sieg über das Böse. Durch die Meditation mit dem Shri-Mantra ist es möglich, zur inneren Ruhe zu kommen, Energien wieder aufzuladen, sich von negativen Gefühlen zu lösen, das Karma zu klären, sich selbst mehr zu vertrauen.                                                                              Grund genug für mich, mich näher damit zu beschäftigen und es selbst zu gestalten.

Ich habe auch ein interessantes Video gefunden, das gut erklärt, wie man ein Sri Yantra zeichnet. Dieses habe ich *hier* verlinkt.

 

Es ist mathematisch umfangreich, aber es ist wunderbar zu erleben, wie das Mantra immer weiter wächst.                                                                                                                Zuerst werden Linien, Kreise, Lotusblüten gezeichnet, anschließend werden die Dreiecke, Lotusblätter, Kreise….mit Acrylfarben bemalt.

Nach vielen Augenblicken gefüllt mit dem konzentrierten Malen liegt das fertige Bild nun da und ich fühle mich tatsächlich ruhig, zentriert und rundum zufrieden.


Keramikschild to-be-om

Die Werkstatt ruft….

…..und ich komme gerne. In dieser Woche arbeitete ich nochmals mit dem Werkstoff Ton (eine wunderbare haptische Arbeitsmethode).

Feinschamottierter Ton eignet sich gut für Plattenarbeiten, ansonsten verwendet man das übliche Material zum Töpfern.

Eine Tonplatte wird ausgewalzt (ca. 1,5 cm dick), anschließend ein wenig antrocknen lassen, damit man es später besser bearbeiten kann.

Ich habe mein Yogalogo, das Om-Emblem gewählt. Das Motiv wird mit einem spitzen Werkzeug in den Ton hineingeritzt, Erhebungen wie zum Beispiel das Om Zeichen werden mit Schlick (matschiger Ton) auf das Tonschild „geklebt“.

Durch die Konzentration beim Bearbeiten wird man ruhig und achtsam, eine fantastische Ausgleichsübung für den Alltag.

Das Werkstück muss jetzt eine Woche trocknen und wird dann im Keramikofen gebrannt.

Eine Woche später…..

Rohbrand hat geklappt und jetzt kann die Platte mit Keramikfarben bemalt werden, anschließend geht es wieder ab in den Ofen zum Glasurbrand.

Voila, nach dem Auskühlen ist es fertig für die Montage.

 

 


Buddha aus Ton

Der Herbst zieht allmählich ins Land und es ist die richtige Zeit für mich, in der ich wieder gerne in der Werkstatt sitze und töpfere.

Im Alltag meditiere ich und habe erst vor Kurzem eine gute Zeit im Zen-Zentrum Eisenbuch gehabt. Inspiriert von den wunderbar geschnitzten Buddhas habe ich mir heute vorgenommen, einen Buddha aus Ton zu gestalten.

Oben im Bild seht ihr die nötigen Materialien. Wichtig bei der Aufbaukeramik ist der richtige Ton, der TERRA104 ist perfekt, richtig schamottiert und super zu handhaben. Drehscheibe ist nützlich, Messer, Schaber, Hölzer zum Modellieren, Zeitung und Holz zur Stabilisierung (die Tonfigur ist innen hohl) und ein wenig Wasser.

Tonplatten (etwa 2,5 cm dick) ungefähr in Form bringen. Zu Absicherung kann man sich auch ein Foto anschauen.Das grobe Gerüst passt und jetzt kommt die Feinarbeit. Mit dem Werkzeug einzelne wichtige Elemente herausarbeiten…

….und fertig!

Nach einer Trockenzeit wird er im Brennofen gebrannt (einfach eine Töpferei vor Ort fragen) und anschließend bei Bedarf glasiert.


Altes Möbelstück aufpimpen

Was tun mit alten Möbelstücken, die zu schade zum Entsorgen sind, die aber auch nicht mehr so ganz in den aktuellen Wohngeschmack passen?

Ich habe für euch eine wunderbare Methode ausprobiert, wie ihr zum Beispiel einen alten Stuhl aufpimpen könnt.

Ein absolut einmaliges, besonderes „Kunstobjekt“ entsteht.

 

Man nehme einen alten Stuhl…..(einfach mal im Keller, auf dem Dachboden oder im Sperrmüll stöbern)….

……und Decopatch (Kleber und Klarlack), Pinsel, evtl. eine Schere und natürlich besonderes Papier.

Eine meditative Arbeit, Papierstück für Papierstück wird aufgeklebt und nach vollständigen Bekleben fühlt man sich total ruhig und entspannt. Der Stuhl wird mit Klarlack eingelassen und ist danach für den täglichen Gebrauch bereit.

Dieser wunderbare Hingucker findet sicherlich einen Platz im Zuhause.

 


Rohkeramik bemalen

 

Heute ist so ein wunderbarer Kreativ-Tag!

Draußen prasselt der Regen an den Fensterscheiben, es ist so richtig gemütlich in der warmen Stube und ich habe große Lust, zu gestalten. Spontan fällt mein Blick auf die schöne Auswahl an Rohkeramiken in meinem Werkraum.

Heute bemale ich einige Rohkeramik-Stücke mit Glasurfarben und stemple mit Gummiplatten Muster. Ganz einfach, ohne Ehrgeiz!

Ergebnis: Nach dem Glausurbrand hole ich ein paar Tassensets aus dem Ofen und bin begeistert.

Egal wie kühl es draußen ist, mir ist ganz warm ums Herz, wenn ich das wunderbare Geschirr sehe.

 

In vielen größeren Städten gibt es mittlerweile die Möglichkeit, sich ein eigenes Geschirr zu gestalten.

Schaut ganz einfach bei Google unter „Rohkeramiken bemalen“!

Ihr könnt auch direkt zu mir kommen, ich biete immer wieder Workshops an, in denen

ihr eure individuelle Keramiken ( falls gewünscht 😉 ) mit meiner fachkundigen Betreuung bemalen könnt.

Termine werden zeitnah mitgeteilt.