Keramikschild to-be-om

Die Werkstatt ruft….

…..und ich komme gerne. In dieser Woche arbeitete ich nochmals mit dem Werkstoff Ton (eine wunderbare haptische Arbeitsmethode).

Feinschamottierter Ton eignet sich gut für Plattenarbeiten, ansonsten verwendet man das übliche Material zum Töpfern.

Eine Tonplatte wird ausgewalzt (ca. 1,5 cm dick), anschließend ein wenig antrocknen lassen, damit man es später besser bearbeiten kann.

Ich habe mein Yogalogo, das Om-Emblem gewählt. Das Motiv wird mit einem spitzen Werkzeug in den Ton hineingeritzt, Erhebungen wie zum Beispiel das Om Zeichen werden mit Schlick (matschiger Ton) auf das Tonschild „geklebt“.

Durch die Konzentration beim Bearbeiten wird man ruhig und achtsam, eine fantastische Ausgleichsübung für den Alltag.

Das Werkstück muss jetzt eine Woche trocknen und wird dann im Keramikofen gebrannt.

Eine Woche später…..

Rohbrand hat geklappt und jetzt kann die Platte mit Keramikfarben bemalt werden, anschließend geht es wieder ab in den Ofen zum Glasurbrand.

Voila, nach dem Auskühlen ist es fertig für die Montage.

 

 


Buddha aus Ton

Der Herbst zieht allmählich ins Land und es ist die richtige Zeit für mich, in der ich wieder gerne in der Werkstatt sitze und töpfere.

Im Alltag meditiere ich und habe erst vor Kurzem eine gute Zeit im Zen-Zentrum Eisenbuch gehabt. Inspiriert von den wunderbar geschnitzten Buddhas habe ich mir heute vorgenommen, einen Buddha aus Ton zu gestalten.

Oben im Bild seht ihr die nötigen Materialien. Wichtig bei der Aufbaukeramik ist der richtige Ton, der TERRA104 ist perfekt, richtig schamottiert und super zu handhaben. Drehscheibe ist nützlich, Messer, Schaber, Hölzer zum Modellieren, Zeitung und Holz zur Stabilisierung (die Tonfigur ist innen hohl) und ein wenig Wasser.

Tonplatten (etwa 2,5 cm dick) ungefähr in Form bringen. Zu Absicherung kann man sich auch ein Foto anschauen.Das grobe Gerüst passt und jetzt kommt die Feinarbeit. Mit dem Werkzeug einzelne wichtige Elemente herausarbeiten…

….und fertig!

Nach einer Trockenzeit wird er im Brennofen gebrannt (einfach eine Töpferei vor Ort fragen) und anschließend bei Bedarf glasiert.


Altes Möbelstück aufpimpen

Was tun mit alten Möbelstücken, die zu schade zum Entsorgen sind, die aber auch nicht mehr so ganz in den aktuellen Wohngeschmack passen?

Ich habe für euch eine wunderbare Methode ausprobiert, wie ihr zum Beispiel einen alten Stuhl aufpimpen könnt.

Ein absolut einmaliges, besonderes „Kunstobjekt“ entsteht.

 

Man nehme einen alten Stuhl…..(einfach mal im Keller, auf dem Dachboden oder im Sperrmüll stöbern)….

……und Decopatch (Kleber und Klarlack), Pinsel, evtl. eine Schere und natürlich besonderes Papier.

Eine meditative Arbeit, Papierstück für Papierstück wird aufgeklebt und nach vollständigen Bekleben fühlt man sich total ruhig und entspannt. Der Stuhl wird mit Klarlack eingelassen und ist danach für den täglichen Gebrauch bereit.

Dieser wunderbare Hingucker findet sicherlich einen Platz im Zuhause.

 


Rohkeramik bemalen

 

Heute ist so ein wunderbarer Kreativ-Tag!

Draußen prasselt der Regen an den Fensterscheiben, es ist so richtig gemütlich in der warmen Stube und ich habe große Lust, zu gestalten. Spontan fällt mein Blick auf die schöne Auswahl an Rohkeramiken in meinem Werkraum.

Heute bemale ich einige Rohkeramik-Stücke mit Glasurfarben und stemple mit Gummiplatten Muster. Ganz einfach, ohne Ehrgeiz!

Ergebnis: Nach dem Glausurbrand hole ich ein paar Tassensets aus dem Ofen und bin begeistert.

Egal wie kühl es draußen ist, mir ist ganz warm ums Herz, wenn ich das wunderbare Geschirr sehe.

 

In vielen größeren Städten gibt es mittlerweile die Möglichkeit, sich ein eigenes Geschirr zu gestalten.

Schaut ganz einfach bei Google unter „Rohkeramiken bemalen“!

Ihr könnt auch direkt zu mir kommen, ich biete immer wieder Workshops an, in denen

ihr eure individuelle Keramiken ( falls gewünscht 😉 ) mit meiner fachkundigen Betreuung bemalen könnt.

Termine werden zeitnah mitgeteilt.